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Katzenversicherungen

Katzen erfreuen sich in der Bundesrepublik großer Beliebtheit: Über 10 Millionen Samtpfoten sollen in deutschen Haushalten ihr Zuhause haben. Will man sich zum ersten Mal eine Katze zulegen, stellen sich häufig folgende Fragen: Ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung für meine Katze Pflicht – ebenso wie beim Hund? Außerdem: Sollte eine Krankenversicherung für Katzen abgeschlossen werden – oder nicht? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie nachfolgend.

Braucht meine Katze eine Versicherung?

Als Katzenbesitzer benötigen Sie keine Haftpflichtversicherung – im Gegensatz beispielsweise zu Haltern von Pferden, Hunden oder Schlangen. Beschädigt Ihre Samtpfote die Möbel Ihres Nachbarn, tritt normalerweise die private Haftpflicht für den Schaden ein. Auch wenn Sie einen Wellensittich, ein Zwergkaninchen oder Zierfische als Mitbewohner haben, müssen Sie nicht extra vorsorgen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn man sich die Kleintiere als Nutztiere im Rahmen eines Gewerbes hält.

Katzenkrankenversicherung – Für alle Tierarzt-Behandlungen

Dennoch kann es Sinn machen, sich als Katzenhalter gegen hohe Tierarzt-Rechnungen abzusichern. Denn auch eine Katze ist ein Lebewesen und kann, wie wir alle, krank werden oder sich verletzen und muss vom Tierarzt behandelt werden – egal ob es sich dabei um Zahnstein oder Diabetes handelt.

Einige Versicherungsunternehmen wie die Uelzener Versicherung, die Helvetia oder die AGILA bieten daher eine Katzenkrankenversicherung an, für die monatliche Beiträge von rund 15 bis 35 Euro fällig werden. Dabei orientieren sich die Tarife teilweise am Alter der Katzen – für ältere Tiere müssen Sie somit unter Umständen einen höheren Beitrag zahlen. Weiter wird bei der AGILA zwischen normalen Hauskatzen und Rassekatzen (z. B. Perser) ein Unterschied gemacht; letztere sind bei den Tarifen geringfügig teurer, ebenso wie Freigängerkatzen im Vergleich zu Wohnungskatzen. Helvetia und Uelzener nehmen hier keine Unterscheidung vor. Alle drei Versicherungsgesellschaften haben einen Tarif im Angebot, der auch vorbeugende Maßnahmen des Tierarztes wie Parasitenschutz, Wurmkuren und Impfungen umfasst (bis zu 40 Euro pro Jahr bei der Uelzener, bis zu 100 Euro bei AGILA Exklusiv und Helvetia Komfortschutz). Allein der Basisschutz der Helvetia deckt keine Vorsorgemaßnahmen ab. Ambulante und stationäre Behandlungen sowie Operationen inklusive Aufenthalt in einem Tierkrankenhaus sind jedoch bei allen Tarifen enthalten.

Während die Uelzener Versicherung für Katzen hier keine Obergrenze kennt, übernimmt die Helvetia die Kosten nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze (2000 Euro pro Jahr). Die AGILA-Katzenversicherung kennt keine Selbstbeteiligung und übernimmt alle Kosten; eine Zuzahlung von 20 Prozent gibt es bei der Helvetia, die Uelzener macht die Selbstbeteiligung vom Versicherungsalter der Katze abhängig.

Tipp: Sollten Sie Interesse an einer Katzen-Krankenversicherung haben, gehen Sie auf die Webseiten der Versicherungsgesellschaften oder auf einen Vergleichsrechner z.B. unter www.vergleichen-und-sparen.de/katzenkrankenversicherung und kalkulieren Sie mit dem Beitragsrechner die monatliche Prämie für Ihre Samtpfote

OP-Versicherung für Katzen

Gefährliche Situationen im Alltag gibt es für eine Katze zuhauf, egal, ob sie nur in der Wohnung umher streunt oder täglich auf Wanderschaft geht: Ein gekipptes Fenster, ein Balkon ohne Geländer oder andere aggressive Katzen können manchmal zu Verletzungen führen, die eine Operation notwendig machen. Auch bei einer Krebserkrankung und anderen Krankheiten muss die Katze unter Umständen unters Messer. Hierbei handelt es sich um die kostenintensivsten ärztlichen Eingriffe, die durch eine OP-Versicherung finanziell abgefedert werden können. Kastrationen werden durch eine OP-Versicherung in aller Regel nicht abgedeckt, es sei denn, sie sind medizinisch vonnöten.

AGILA, Uelzener Versicherungen und Helvetia haben alle drei eine OP-Versicherung im Angebot. Die AGILA bietet zusätzlich noch einen Exklusiv-Tarif an, bei dem die kompletten Kosten (100 %) von der Versicherung übernommen werden (bis zum dreifachen GOT-Satz). Die Leistungsgrenze beim Grundtarif liegt bei 1600 Euro pro Jahr. Helvetia und Uelzener bieten jeweils nur einen OP-Schutz-Tarif an; bei der Helvetia beträgt die Leistungsgrenze 2000 Euro pro Jahr, bei der Uelzener ist sie nach oben offen, orientiert sich aber wie bei der Katzenkrankenversicherung am ein- bis zweifachen GOT-Satz. In seltenen Fällen ist es möglich, dass der Tierarzt allerdings bis zum Dreifachen des GOT-Satzes verlangt. In puncto Selbstbeteiligung entsprechen die Leistungen der einzelnen Versicherungsunternehmen jenen bei der Vollkrankenversicherung.

Sie wollen sich für den Fall einer teuren Operation Ihrer Samtpfote absichern? Dann kann eine OP-Versicherung mit einer geringen Prämie eine sinnvolle Alternative darstellen. Wenn Sie mehrere Tiere besitzen, die Sie versichern möchten, profitieren Sie bei Helvetia und Uelzener von einem Rabatt in Höhe von 10 %.