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Kapitel 2: Die Ernährung der laktierenden Katze

Die Kätzchen sind auf der Welt und klettern gleich zu den Milchdrüsen ihrer Mutter, um Milch zu trinken. Der Energiebedarf der Kätzin steigt nun je nach Größe des Wurfs auf das 1,5 bis 2,5 fache des normalen Bedarfs an. Da bei Würfen mit mehr als zwei Kätzchen häufig die Futteraufnahmekapazität der Kätzin erreicht wird, sollte die Futtermenge bereits mit Beginn der Trächtigkeit erhöht werden. Die Kätzin kann Reserven aufbauen, die während der Laktation sukzessive wieder abgebaut werden. Eine Mangelversorgung mit Nährstoffen durch das Katzenfutter kann so vermieden werden.

Ist die Kätzin bei der Laktation idealgewichtig, kann der Tierbesitzer davon ausgehen, dass die Katze zum Ende der Lakation untergewichtig sein wird. In diesem Falle sollte er so früh wie möglich mit der Beifütterung der Kätzchen beginnen, um die Kätzin zu entlasten.

Je nach Laktationswoche, also der Anzahl der Wochen, die die Kätzin die Kätzchen bereits säugt, muss die Kätzin das bis zu 2,5-fache ihres normalen Bedarfs an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu sich nehmen. Dabei sollte der Kohlenhydratanteil im Katzenfutter mindestens 20% betragen. Die sehr hohen Fütterungsmengen können bei der säugenden Kätzin allerdings zu Durchfall führen, da die Verdauungskapazität für Kohlenhydrate bei Katzen begrenzt ist. Da Trockenfutter generell einen höheren Kohlenhydratanteil hat, als Nassfutter, ist das Risiko bei Trockenfutter tendenziell höher.

Die Kätzin sollte zusätzlich mit eiweiß- und fettreichem Futter gefüttert werden, um das Durchfallrisiko zu minimieren. Als Eiweißquellen sind gut verdauliche Proteine ratsam, beispielsweise Muskelfleisch.

Der Katzenbesitzer muss auf eine ausreichende Versorgung der Kätzin mit Kalzium achten, da der Bedarf für die Milchproduktion sehr stark ansteigt. In der 3. bis 4. Woche gibt das Muttertier den Kätzchen am meisten Milch, danach beginnt der Züchter üblicherweise die Beifütterung von Katzenfutter oder Milch.